Geschichten aus Tiefwerder - Margret Gebhard
Schon seit den Kriegsjahren haben Laubenpieper die Tiefwerder Wiesen als Erholungsort genutzt. Im Laufe der Jahre entstand eine Laubenpieperkolonie deren Gemeinschaft von Beginn an von nachbarschaftlicher Hilfe und fröhlichem Miteinander geprägt war. Dieser Gemeinschaftssinn und die nachbarschaftliche Unterstützung hat sich in der kleinen Dorfgemeinde bis heute erhalten.
Die über 70 Jahre bestehende Laubenkolonie Tiefwerder hat Tradition und Geschichte.
Viele der heutigen Laubenpieper haben schon ihre Kindheit in der Laubenkolonie verbracht und ermöglichen heute ihren Kindern und Enkelkindern ihre Freizeit in der Ruhe der Natur zu verbringen. Auch, dass sich im Laufe der Jahre die Zusammensetzung der Gemeinschaft veränderte, führte nicht dazu, dass die Begründer der Kolonie in Vergessenheit gerieten oder die Anekdoten aus der Zeit verloren gingen. Dokumente und Bilder wie auch die dazugehörigen Geschichten werden von der Gemeinschaft verwahrt und weitergegeben.
Wir möchten auf dieser Webseite Margret Gebhard vorstellen eine der ersten Laubenpieperin in Tiefwerder.
Margret Gebhard
geb: 17.11.1909
1942 übernahm Margret Gebhard ihr Grundstück und begann mit dem Bau ihrer Laube. Wenn sie mal Hilfe benötigte, konnte sie sich Selbstverständlich auf die Unterstützung der Laubennachbarn verlassen.

Viele Stunden bohren, nageln sägen und hämmern haben sich gelohnt.
Margret lässt sich voller Stolz vor ihrer fertigen Laube fotografieren.

Da Margaret ihre Laube nur mit dem Boot erreichen konnte, waren handwerkliche Fähigkeiten notwendig.

Margaret genießt die Idylle der Natur.

Es wurde nicht nur gearbeitet.
Es blieb auch Zeit für gemeinsame gemütliche Stunden bei Musik und einem Gläschen Wein.
Gut, dass Margaret ihre Laube auf Pfeiler gesetzt hat, denn die Tiefwerder Laubenpieper wurden oft vom Hochwasser überrascht. In der Natur zu leben heißt auch, die Bedingungen der Natur anzunehmen.
Margaret lebte bis ins hohe Alter in Tiefwerder. Der letzte Sommer, den Margarete in ihrer Laube verbrachte, war der Sommer 1992.
Im November 1992 verstarb sie.






